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Die allerletzte Hochzeit in 2017 war gleichzeitig diejenige, auf die ich am meisten hingefiebert habe. Zwei meiner liebsten und engsten Freunde und gleichzeitig partner in crime bei der Eröffnung unseres Restaurants Mashery haben sich Anfang November an ihrem Jahrestag im Kölner Rathaus getraut. Da vor lauter Hummus machen die Orga etwas zu kurz gekommen ist, war dort leider nur noch der beliebte 9:20 Uhr Termin zu haben. Gut, dass wir quasi Nachbarn sind und ich noch im Halbschlaf nur ein paar Häuse weiter stolpern musste, um festzuhalten, wie Julian sich mit Hilfe seines Trauzeugens Christian in den schicksten aller Fummel vom Herrn von Eden geworfen hat. Anschließend bin ich ins Belgische Viertel gedüst, wo Rhaya sich im Scheitel von Lotta und Tina hat schick machen lassen. Zur seelischen Unterstützung ist auch Shirani noch dazu gekommen und sobald Rhaya aussah wie die perfekte Braut (ging schnell!!) sind wir zusammen zum Rathaus gefahren. Und das Gute an den 9:20 Uhr Terminen liegt natürlich auf der Hand: danach kann man wunderbar frühstücken gehen. Und schöner als im plüschigen Cafe Fassbender direkt um die Ecke des Rathauses geht das nicht. Hier konnten wir natürlich auch nicht aufbrechen, bevor ich die Zwei noch zu ein paar Fotos in der tollen Location genötigt habe. Bepackt mit Pinatas und und einer riesen Ladung mexikanischer Deko sind wir anschließend zur Boulehalle nach Mülheim gefahren, um der traumhaft schön gelegenen Halle einen Mexiko-Anstrich zu verpassen, der sich gewaschen hat! Passend zum Datum um den Dia de los Muertos herum haben die Zwei sich nämlich für das schöne Motto „Love never dies“ entschieden. Ahuevo! Für Julian und Rhaya war es besonders wichtig, den Tag fernab aller Konventionen zu gestalten. Dabei haben sie sich davon leiten lassen, was ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen von diesem Tag sind und weniger davon, was Andere davon erwarten. Und was wollten die Beiden? Eine RIESEN große Party mit gutem Essen und guter Musik! Und genau das haben sie und ihre Gäste bekommen. Passend zum Motto fing der Abend mit Livemusik von zwei Lateinamerikanischen Sängern an, für den Hunger gab es Tacos aus dem Foodtruck, den die großartigen Los Carnales praktischer Weise in der Boulehalle geparkt haben. Den Durst konnte man ganz hervorragend mit Horchata, Palomas oder Mageritas löschen, die „streng nach Rezept“ mit 50% Tequila gemixt wurden. Wer danach noch stehen konnte, dem hat DJ Meskla und anschließend Ben Dahen die besten Gründe geliefert, die Tanzfläche nicht vor 6 Uhr Morgens zu verlassen. Das war wirklich der perfekte Tag und zur Abwechslung gibt es sogar Fotos von mir außer Rand und Band. Viel Spaß damit!

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