Sommerhochzeit auf Burg Namedy – Hochzeitsreportage in Andernach

Hochzeitsreportage Burg Namedy – Ablauf einer Sommerhochzeit

Für mich gehört Burg Namedy zu den Orten, an die ich immer wieder gern zurückkehre. Das Schloss liegt bei Andernach am Rhein, zwischen Bonn und Koblenz, und ist sowohl für Paare als auch für Fotograf:innen ein besonderer Ort. Auch von Köln ist es nur eine knappe Stunde Fahrt, so dass ich auch als Hochzeitsfotografin aus Köln hier sehr oft und gerne Hochzeiten begleite.

Als Außenstelle des Standesamts Andernach kannst Du hier sogar offiziell standesamtlich heiraten, es sind aber genauso freie Trauungen im Schlossgarten oder in den historischen Räumen möglich.

In dieser Reportage nehme ich Dich mit durch den Ablauf einer Sommerhochzeit auf Burg Namedy – vom Getting Ready in Andernach über die Trauung im Schlossgarten bis zur Party im Rittersaal. Du bekommst ein Gefühl dafür, wie ein Tag hier aussehen kann und welche Zeitfenster sich für Fotos besonders lohnen.

Getting Ready in Andernach – nah an Burg Namedy

Für diese Hochzeit haben sich die beiden entschieden, im Hotel am Römerpark zu starten. Praktisch, weil es nur wenige Minuten zur Burg sind – und trotzdem würde ich das Getting Ready direkt in der Burg immer vorziehen. Die Zimmer dort sind ruhiger, stimmungsvoller und Du bist sofort mitten im Geschehen. Wenn Ihr einen Eindruck bekommen möchtet, wie ein Getting Ready in der Burg Namedy aussehen kann, sogar inklusive Pizza zur Stärkung am Morgen könnt Ihr Euch mal die Hochzeit von C & K ansehen.

Der Bräutigam mit Trauzeugen im Hotel

Ich beginne den Tag oft beim Bräutigam. Hier haben sich Bräutigam und Trauzeuge im Hotelzimmer fertig gemacht: Hemd, Manschettenknöpfe, Uhr, Sakko – alles in Ruhe, mit ein bisschen Aufregung in der Luft.

Ich halte solche Momente gern nah und unaufgeregt fest:

  • Hände, die Manschetten schließen
  • der Blick in den Spiegel, bevor die Krawatte sitzt
  • ein kurzer Witz, ein Lachen zwischen den beiden
  • die Ringe, noch in der Schachtel, bevor sie später an den Händen landen

Es sind kleine Szenen, die später in der Reportage erzählen, wie der Tag begonnen hat. Zudem ist es Eure Möglichkeit, einen Blick in den Tagesanfangs des anderen zu werfen denn das Getting ready ist in der Regel der einzige Part des Tages, den Ihr nicht zusammen erlebt.

Brautstyling mit Visagistin und Trauzeuginnen

Anschließend wechsle ich zur Braut. Sie wurde von der tollen Stefanie (Studio Wedding) aus Bonn gestyled. Stefanie durfte ich schon bei einigen Hochzeiten in Aktion erleben und mir ist jedes Mal aufgefallen, wie involviert sie in alle Fragen des Tages war, natürlich vor allem in alles, was die Optik betrifft. Ich als Braut hätte bei Ihr das Gefühl, dass ich sie alles fragen kann und sie zu jeder Frage des Tages eine gute Idee in petto hat.

Im Zimmer haben wir zuerst die Details fotografiert:

  • Kleid, Schuhe, Schmuck und Parfum
  • Blumen und Accessoires

Während das Make-up fertig wurde, war die Stimmung locker: Musik an, Tanzen mit den Trauzeuginnen, viel Lachen. Zwischendurch nehme ich mir ein paar Minuten für ruhige Portraits am Fenster – ganz ohne Posen, eher kleine Bewegungen und echtes Lachen.

Auch wenn ich mir für Getting Ready immer die Zimmer in der Burg wünsche: Es funktioniert auch im Hotel gut. Wichtig ist vor allem genügend Licht, etwas Platz und dass Ihr Euch wohl fühlt.


Ankunft auf Burg Namedy und freie Trauung im Schlossgarten

Nach dem Getting Ready sind wir gemeinsam zur Burg gefahren. Spätestens hier spürt man, warum die Location so besonders ist: der Kieshof, der Blick ins Grün, das Schloss mit Wassergraben und Garten. Man fühlt sich einfach wie im Märchen. Und sofort spürte man, wie wahnsinnig viel Liebe alle Beteiligten in die Dekoration dieses besonderen Ortes gesteckt haben. Vom Trausetting unter Bäumen im Schlossgarten über die Blumendeko bis hin zu den schönen Lampions in den Bäumen.

Über den Kieshof zur Trauung unter Bäumen

Die Braut kam mit dem Auto in den Kieshof gefahren, begleitet von ihrem Vater. Von dort aus geht es über die Brücke über den Wassergraben – ein schöner, ganz eigener Moment nur mit den beiden.

Die Gäste saßen bereits im Schlossgarten auf weißen Stühlen, weiße Schirme spendeten Schatten. Vorne wartete der Bräutigam, sichtbar gerührt. Der Weg der beiden führte durch die Stuhlreihen, immer auf ihn zu – ein langer, ruhiger Einzug, bei dem alle Zeit hatten, wahrzunehmen, was gerade passiert.

Persönliche Worte, Musik und viele Emotionen

Die freie Trauung wurde von der Traurednerin Kristina (Ganz Eure Rede) gestaltet. Sie hat die beiden und ihre Familien wahnsinnig gut eingebunden, sodass sich die Trauung sehr persönlich angefühlt hat. Ich habe den ganzen Tag über auch immer wieder mitbekommen, wie die Gäste von ihr und ihrer Rede geschwärmt haben.

Musikalisch begleitet wurde der Tag von Lars Fiero – von der Trauung über den Sektempfang bis zum Abend. Eine Stimme, eine Gitarre, später das DJ-Set: alles aus einer Hand, sehr stimmig für den roten Faden durch den Tag.

Für mich als Fotografin sind in dieser Phase vor allem wichtig:

  • der Blickwechsel zwischen Braut und Bräutigam
  • kleine Berührungen, Hände, die sich suchen
  • Reaktionen der Gäste, gerade aus der ersten Reihe
  • der erste Kuss und die Gratulationen direkt danach

Sektempfang im Innenhof – Zeit für Familie und Freunde

Nach der Trauung ging es zurück in den Innenhof. Hier ist Platz für einen entspannten Sektempfang, Umarmungen, Gruppenfotos und kleine Gespräche.

Ich bewege mich in dieser Zeit viel durch die Menge, ohne zu sehr aufzufallen:

  • Umarmungen mit den Eltern
  • alte Freundschaften, die sich viel zu erzählen haben
  • Anstoßen mit Sekt oder Saft
  • Kinder, die irgendwann lieber über den Kies rennen als still sitzen

Wenn Ihr mögt, lassen sich im Innenhof auch kleine Gruppenbilder einbauen – ohne dass Ihr dafür lange weg müsst.


Paarshooting rund um die Burg – zwei kurze Ruhefenster

Ich plane auf Burg Namedy fast immer zwei kurze Paarshootings ein: einmal am Nachmittag, einmal später im Abendlicht. So müsst Ihr nicht lange von euren Gästen weg sein und habt trotzdem unterschiedliche Stimmungen in euren Bildern. Dass dieses Konzept wunderbar funktioniert, könnt Ihr auch auf den Bildern von L&P sehen, die ebenfalls auf Burg Namedy geheiratet haben.

Nachmittags-Paarfotos im Hof mit blühenden Hyazinthen

Das erste Shooting haben wir in einem der Innenhöfe gemacht. Zu dieser Jahreszeit blühten dort blaue und lilafarbene Hyazinthen, dazwischen Kopfsteinpflaster, alte Türen und Holzdetails.

Wir haben nur einen kurzen Spaziergang durch den Hof gemacht, die beiden viel miteinander reden lassen und zwischendurch kleine Anweisungen gegeben, die eher Bewegungen als Posen sind. Wichtig ist mir, dass Ihr euch miteinander beschäftigt – nicht mit der Kamera.

Golden Hour im Rosengarten, Pavillon und am Teich

Während des Essens behalte ich das Licht im Blick. In Namedy weiß ich inzwischen ziemlich genau, wann die Sonne wo steht und wie lange wir Zeit haben, bevor sie hinter den Bäumen verschwindet.

Zum Sonnenuntergang sind wir noch einmal raus:

  • zuerst in den kleinen Rosengarten, wo die Sonne sanft durch die Büsche fällt
  • dann zum schmiedeeisernen Pavillon, in dem die beiden ihren Hochzeitstanz noch einmal geübt haben
  • zum Schluss an den Teich, an dem eine Trauerweide steht und die Sonne direkt dahinter untergeht

Hier entstehen oft sehr ruhige, intime Bilder: Stirn an Stirn, ein kurzer Tanz, ein Weg über den Kies mit der Burg im Hintergrund. Mehr braucht es nicht.


Dinner im Speisesaal – Spiegel, Holz und Kerzenlicht

Der Speisesaal von Namedy ist für mich ein kleines Highlight: viele Fenster, verspiegelte Flächen, historische Holzvertäfelung und ein warmer Boden – alles zusammen ergibt eine sehr stimmige Atmosphäre für das Abendessen.

Für diese Hochzeit war die Vorspeise bereits auf Etageren eingedeckt, dazu Kerzen, bunte Blumendeko und stilvolle Papeterie.

Einzug des Brautpaars und ruhige Momente beim Essen

Bevor das Essen startet, gibt es meist einen kleinen „Einzug“ des Brautpaars:

  • Alle Gäste sitzen bereits
  • das Paar wird angekündigt
  • Ihr kommt gemeinsam herein, werdet begrüßt, es wird kurz angestoßen

Während des Essens dokumentiere ich:

  • Reden von Eltern, Geschwistern oder Freund:innen
  • kleine Spiele, die wirklich zu euch passen
  • Blicke, die ihr euch zwischendurch zuwerft
  • das Gesamtbild des Saals mit all euren Gästen

Dabei bleibe ich eher im Hintergrund und suche mir Blickwinkel, die euch und eure Gäste unverstellt zeigen.


Party im Rittersaal – Tanz, Lichter und Leuchtstäbe

Nach dem Essen geht es in den Rittersaal. Hier wird aus dem festlichen Tag eine echte Feier. Ich liebe es, dass es auf Burg Namedy keine langen Wege für irgendwas gibt. Das gibt dem Tag direkt nochmal eine ganz andere Dynamik und alle können sich so ganz auf den Ort einlassen.

Das Brautpaar hatte einen Tanz mit vielen tollen Elementen vorbereitet. Lars Fiero hat zuerst musikalisch begleitet und später als DJ übernommen, sodass die Party einen klaren musikalischen Bogen hatte.

Sehr schön waren auch die kleinen Party-Details:

  • Leuchtstäbe, mit denen die Gäste im Takt mitgegangen sind
  • Stäbe mit Glitzerlametta, die in Bewegung tolle Effekte auf den Bildern erzeugen
  • ein paar Drinks zum Start, ein lockerer Übergang vom Essen zur Tanzfläche

Für Fotos bedeutet das: viel Bewegung, viel Licht, manchmal auch bewusst Unschärfe, um das Gefühl der Party einzufangen.


Warum ich Hochzeiten auf Burg Namedy so liebe

Burg Namedy ist für mich eine Location, die in jedem Wetter funktioniert. Der weitläufige Park bietet eine starke Kulisse für freie Trauungen und Sektempfänge, die Innenräume sind gleichzeitig so charaktervoll, dass selbst ein kompletter Regentag kein Problem wäre.

Ein paar Punkte, die ich besonders schätze:

  • Standesamt und freie Trauung an einem Ort
    Außenstelle des Standesamts Andernach, freie Trauungen im Garten oder im Rittersaal – so bleiben Wege kurz und der Tag wirkt aus einem Guss.
  • Getting Ready direkt in der Burg
    Zimmer für das Brautpaar und einige Gäste, schöne Fenster, kurze Wege: Vom Styling bis zur Party bleibt ihr am selben Ort.
  • Unendlich viele Foto-Orte
    Innenhöfe, Rosengärten, Baumalleen, Trauerweide am Wasser, historische Innenräume – alles in wenigen Schritten erreichbar.
  • Herzliche Betreuung
    Die Betreuung durch Anna von Hohenzollern und ihr Team ist professionell und gleichzeitig sehr persönlich – man spürt, wie viel Leidenschaft in diesem Ort steckt.

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich eine Hochzeit hier begleiten darf. Wenn Ihr eine Hochzeit auf Burg Namedy plant und euch eine ruhige, aufmerksame fotografische Begleitung wünscht, meldet euch gern bei mir.


Tipps für euren Ablauf auf Burg Namedy

Zum Schluss noch ein paar ganz praktische Hinweise aus fotografischer Sicht:

  • Zeit für Fotos
    Zwei Slots von je 20–30 Minuten reichen:
    – einmal am Nachmittag (Innenhof, Türen, Blumen)
    – einmal abends (Rosengarten, Pavillon, Teich / Trauerweide)
  • Trauung
    Wenn das Wetter passt: freie Trauung im Garten unter den Bäumen mit Blick auf Schloss und Wassergraben. Bei Regen bieten sich Rittersaal oder andere Innenräume mit Holz und Fensterlicht an.
  • Getting Ready
    Ich empfehle, nach Möglichkeit direkt in der Burg zu starten. Alles wirkt runder, ihr habt weniger Fahrwege und bleibt im „Gefühl“ der Location.
  • Party
    Im Rittersaal funktionieren sowohl klassische Eröffnungstänze als auch ausgefallene Choreos wunderbar – und kleine Lichtdetails wie Leuchtstäbe machen die Bilder lebendig, ohne den Raum zu überladen.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie lange sollte eine Hochzeitsreportage auf Burg Namedy dauern?
Für eine Ganztagsreportage auf Burg Namedy empfehle ich in der Regel 8–10 Stunden. So lassen sich Getting Ready, freie Trauung, Sektempfang, Paarshootings, Dinner und ein guter Teil der Party entspannt begleiten, ohne dass sich etwas gehetzt anfühlt.

Wo findet die Trauung auf Burg Namedy am schönsten statt?
Viele Paare entscheiden sich für den Schlossgarten unter den alten Bäumen mit Blick auf Burg und Wassergraben. Das Ambiente ist wunderschön, auch wenn die vielen Grüntöne beim Bearbeiten eine gewisse Herausforderung sein können. Ganz kann man sie auf bunten Fotos nicht verschwinden lassen aber für mich lohnt es sich für die Atmosphäre trotzdem. Bei schlechterem Wetter sind Rittersaal oder andere Innenräume eine schöne Alternative – mit Holz, großen Fenstern und ruhiger Atmosphäre.

Wann ist die beste Uhrzeit für Paarfotos auf Burg Namedy?
Ich plane meistens zwei kurze Paarshootings: eins am Nachmittag und eins zur Golden Hour. Nachmittags nutzen wir Hof und Türen, abends Rosengarten, Pavillon und den Bereich am Teich, wenn die Sonne tiefer steht und das Licht weicher wird. Wenn Ihr noch ein wenig extra Zeit entbehren könnt sehr gerne auch die wunderschönen Innenräume.

Was machen wir, wenn es an unserem Hochzeitstag regnet?
Burg Namedy ist eine Location, die auch bei Regen gut funktioniert. Wir weichen dann auf Innenräume mit Fensterlicht, Flure, Treppenhäuser und überdachte Bereiche aus. Das Wichtigste ist, dass ihr euch auf den Tag einlasst – schöne Momente entstehen trotzdem.

Bietest Du auch standesamtliche Trauungen auf Burg Namedy an?
Ja, ich begleite sowohl standesamtliche Trauungen im Schloss als auch freie Trauungen im Garten oder in den Innenräumen. Da Burg Namedy Außenstelle des Standesamts Andernach ist, kann die standesamtliche Trauung direkt vor Ort stattfinden – ohne zusätzliche Wege.

Ihr feiert auch AUF

Burg Namedy?

Dann erst einmal herzlichen Glückwunsch zu dieser traumhaften Location! Meldet Euch gerne bei mir und ich sage Euch, ob Euer Termin noch verfügbar ist.

Dann können wir gerne ein kostenloses Kennenlerngespräch vereinbaren, bei dem ich Euch mit allen Insidertipps versorge. Ich verspreche Euch, dass Ihr sehr viel daraus mitnehmen werdet, egal, ob wir am Ende ein Match sind oder nicht.

Und jetzt viel Spaß mit den Bildern..

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